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Die Immobilienkredite

Einige generelle Überlegungen zur Immobilienfinanzierung:

  • Grundsatz 1: Je höher die Tilgung, desto niedriger die Gesamtkosten einer Hypothek über deren gesamte Laufzeit gerechnet.
     
  • Grundsatz 2: Je höher die Tilgung, desto höher die monatliche Belastung und desto höher das notwendige verfügbare monatliche Einkommen.
     
  • Grundsatz 3: Prinzipiell ist die Fremdfinanzierung mit einer ganz normalen Hypothek von der Abwicklung her die einfachste und von den Kosten her die billigste Finanzierungsmöglichkeit. Viele Kombinationen aus Hypothek / Bausparvertrag, Hypothek / Lebensversicherung u.ä. sind für denjenigen, der die Finanzierung benötigt, zu umständlich, bisweilen undurchschaubar und oft zu teuer.
     

Die Bank, die die Hypothek zur Verfügung stellt, macht dies von einigen Voraussetzungen abhängig:

  • Der Wert des Objektes muß höher sein als der Betrag der Hypothek. Ein Eigenkapitalanteil von 20% ist normalerweise das Minimum.
     
  • Der Kreditnehmer muß über ein festes monatliches Einkommen verfügen, von dem er die Raten bezahlen kann. Ein befristeter Arbeitsvertrag reicht üblicherweise nicht aus.
     
  • Die Bank muß in Abteilung Drei des Grundbuches an erster Stelle stehen. Es gibt allerdings Ausnahmen: Beispielsweise gibt sich die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bei bestimmten, von der öffentlichen Hand subventionierten Krediten mit einer sogenannten nachrangigen Absicherung im Grundbuch zufrieden.
     
  • Es gibt Banken, die darüber hinaus die Existenz einer Risikolebensversicherung oder einer Kreditausfallversicherung fordern. Manche Banken vergeben an potentielle Kreditnehmer im Rentenalter keine Hypotheken.
     

Man sollte sich immer mehrere Angebote machen lassen. Banken kümmern sich in erster Linie die eigene Bilanz und nicht um das Wohl des Kunden! Von den vielen Unterlagen, die schon für ein Angebot von der Bank gefordert werden, sollte man sich nicht abschrecken lassen.


 
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